Veranstaltungen

Sie sind herzlich eingeladen unsere Veranstaltungen zu besuchen.

Mittwoch, 7. Oktober 2026, 18.30 Uhr,

Neustädter Hof- und Stadtkirche

In Kooperation mit der Goethe-Gesellschaft

Vortrag: Martina Trauschke

‚Willst du dich am Ganzen erquicken, so mußt du das Ganze im Kleinsten erblicken.‘

Wie Goethe Leibniz gelesen hat

Wenn wir nach den geistigen Prägungen des jungen J. W. Goethe suchen, fällt selten der Name von Leibniz. In den Gesprächen mit J. G. Herder waren die Gedanken von G.W. Leibniz ein wichtiger Bezugspunkt. Durch die Bibliothek seines Vaters war der junge Goethe mit der ‚Theodizee‘ vertraut, die in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in jedem gebildeten Haushalt anzutreffen war. In der Suche nach einer Philosophie des Lebens im Unterschied zu der Beschäftigung mit nur rationalen Phänomenen kamen Leibniz und Goethe denkend zusammen. 

Eintritt: 10 Euro

Donnerstag, 8. Oktober 2026, 19.00 Uhr, 

Kestner Gesellschaft

 

Vortrag von Michael Stoeber: Die Sprache der Metaphern bei G. W. Leibniz und Min Yoon

Kooperation mit der KestenerGesellschaft zur Ausstellung des koreanischen Künstlers Min Yoon "A Pronoun of B"

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

Dienstag, 13. Oktober 2026,
17.00 Uhr

Kommunales Kino im Künstlerhaus

In Kooperation mit dem Kommunalen Kino

17 Uhr Leibniz – Chronik eines Bildes, Film von Edgar Reitz

19 Uhr Vortrag von Gert Heidenreich über seine Arbeit zum Leibniz Film von Edgar Reiz

 

 

 

Donnerstag, 22. Oktober, 19.00 Uhr, 

Neustädter Hof- und Stadtkirche

Vortrag: Prof. Dr. Vanessa Albus, Paderborn

Leibniz‘ bilderreiches Denken. Eine anschauliche Einführung in seine Philosophie

Bildhafte Sprache ist in der Philosophie nicht nur rhetorischer Schmuck, sondern auch Hilfsmittel der Erkenntnis und Zeichen einer begrifflichen Not, weil die vorhandene Sprache zur Beschreibung neuer Phänomene in den Wissenschaften und Künsten oftmals nicht ausreicht. Der Vortrag setzt an Leibniz‘ Bilderreichtum an, um auf diesem Weg in sein Denken anschaulich einzuführen. Als Universalgelehrter fasste Leibniz die Welt als „Maschine“, „Gebäude“ oder „Orchester“ auf. Er behauptete „Sprunglosigkeit“ in der Natur und im philosophischen Denken gleichermaßen. Von besonderer Faszination und philosophischer Relevanz sind Leibniz‘ geistreichen Wortkreationen, die erst im Laufe der Sprachgeschichte ihre ursprüngliche Strahlkraft eingebüßt haben, darunter das geometrisch-optische Komposita „Gesichtspunkt“ oder das „Entfalten“. Daran lässt sich exemplarisch zeigen, wie bilderreiches Denken Weltkonzeptionen zukunftsweisend eröffnet.

Eintritt: 8 Euro

Mittwoch, 4. November 2026, 
18.30 Uhr, Neustädter Hof- und Stadtkirche

Kooperation mit der Goethe Gesellschaft 

Vortrag von Rüdiger Safranski, Badenweiler:

Die vierte Kränkung: Menschlicher Geist im Schatten von Künstlicher Intelligenz


Rüdiger Safranskis philosophische Antwort auf die Frage, wie Künstliche Intelligenz unser Selbstverständnis als Menschen verändert.
Schon von G. W. Leibniz gibt es den Entwurf das mathematische Wissen mechanisch nutzen zu können, dazu erfand er das duale Zeichensystem als die Grundlage für mechanisches Rechnen. Rüdiger Safranski erinnert daran, dass der Mensch im Unterschied zu Algorithmen über ein Bewusstsein verfügt, Emotionen wahrnimmt, über sich selbst nachdenken und sich frei entscheiden kann. Das sind große Themen der Philosophie. Sie setzt Orientierungsmarken, die uns helfen, auch in Zukunft unseren Platz in der Welt zu finden.

 

 

Montag, 23. November 2026, 20.00 Uhr, 
Conti-Foyer am Königsworther Platz

Kooperation mit dem Literarischen Salon der Leibniz Universität Hannover

Prof. Dr. Julia Stenzel, Leibniz Universität Hannover

‚In Bildern die Welt erfassen‘

Eintritt: 12 Euro

Freitag 11. Dezember 2026
Galerie Herrenhausen

Hannover Barock


G. W. Leibniz in Freundschaft: Discours sur l‘amour –

Aus dem Briefwechsel zwischen der Kurfürstin Sophie von Hannover und G. W. Leibniz: ‚Hannover erleidet durch Ihre Abreise eine Sonnenfinsternis‘

Aus dem Briefwechsel zwischen der preußischen Königin Sophie Charlotte und G. W. Leibniz: ‚Ich schreibe Ihnen als an einen Freund, rückhaltlos‘

Lesung: Jens Harzer und Marina Galic
Musik: Bernward Lohr und … musizieren Kammerduette von Agostino Steffani 

Eintritt: 20 Euro

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